STIHL: Schutz genießt, was Nutzen bringt

Der Mann mit der Motorsäge steht schon fast sinnbildlich für die Zerstörung der Regenwälder. Doch eigentlich wäre ein Streichholz das passende Symbol.

 

 

Wer wirksam der Vernichtung der Regenwälder entgegenwirken will, muss die Ursachen kennen. Wer oder was zerstört den Regenwald? Ist es die Tropenholz verarbeitende Gartenmöbelindustrie? Sind es die Papierfabriken der Industrieländer? Ist es also der industrielle Holzeinschlag für den Export?

Die Wirklichkeit sieht anders aus. In den tropischen Regenwäldern wird nur wenig Holz gefällt, um als Industrieholz genutzt zu werden. In den europäischen Wäldern wird fünfmal so viel Industrieholz geschlagen. Alleine in Schweden wird mehr Industrieholz gewonnen als in allen Wäldern Afrikas zusammen – obwohl diese mindestens fünfzehnmal so groß sind.

Woran stirbt also der Regenwald? Über drei Viertel des Regenwaldverbrauchs geht zu Lasten des Streichholzes – das Holz wird schlicht verbrannt. Im besten Falle dient es zu Heizzwecken oder zur Energiegewinnung.

Die Armut, kombiniert mit einer teilweise rapide wachsenden Bevölkerung, zwingt die Menschen immer weiter in die Regenwälder. Für die Kleinbauern in den Regenwaldregionen ist dies oft die einzige Möglichkeit, zu Ackerland zu kommen.

Ein Tropenholzboykott, wie er immer wieder gefordert wird, verstärkt genau diesen Trend: Weil das Holz nicht verkauft werden kann, wird es verbrannt. Weil aus dem Tropenholz kein wirtschaftlicher Nutzen gezogen werden kann, ist es für die Menschen in den Regenwaldregionen „ohne Wert“. Das zeigen die Zahlen eindeutig: Dort, wo wenig Tropenholz in den Wirtschaftskreislauf gelangt, stirbt der Regenwald am schnellsten.

Eine wirtschaftlich Nutzung des Regenwalds – und dafür ist die Motorsäge wichtig – schützt die grüne Lunge unserer Erde.

In der Regenwald-Broschüre von STIHL stellen wir diese Zusammenhänge klar.

Tags: Umwelt, Umweltmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmenskommunikation, Regenwald, Urwald, Schutz